Abteilung Handball: SG Odenheim/Unteröwisheim vs. TSV Graben (Herren)

Nach der bitteren Heimpleite letzte Woche war beim Auswärtsspiel unserer Herren in Odenheim Wiedergutmachung angesagt. Mit vollem Elan und mutigem Spiel wollte man zu Werke gehen, um in der Fremde möglichst doppelt zu punkten.

Von Beginn an ließ unsere Mannschaft auch keinen Zweifel, dass man hier gewinnen möchte.

Durch eine herausragende und hochkonzentrierte Abwehrleistung fing man sich bis zur 26. Minute des Spiels lediglich 3 Gegentreffer ein, sodass es 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff 3:12 stand. Leider wurde unser Team dann kurz vor der Pause nochmal etwas zu lässig und ließ die SG wieder etwas herankommen. In die Kabinen ging es dann aber immer noch mit einem ganz ordentlichen 4-Tore-Vorsprung mit 8:12. Trainer Erden forderte dort von seinen Mannen, wieder an die ersten 25 Minuten anzuknüpfen, um den Gegner vollends die Hoffnung zu nehmen, das Spiel noch drehen zu können. Doch was sich dann nach der Halbzeit abspielte war einfach unglaublich! Unsere Jungs waren offensichtlich von der seltenen Krankheit des „kollektiven Hirnschwunds im Endstadium“ befallen…

Vorne verlor man aufgrund von einfachsten Leichtsinnsfehlern immer wieder den Ball und ließ hinten ein ums andere gegnerische Tor zu, sodass die Gastgeber unaufhörlich näher kamen und in Minute 48 dann auch zum 18:18 ausgleichen konnten. Die Schlussphase war dann auf beiden Seiten geprägt von fahrlässigen Fehlern und vergebenen Torchancen. Am Ende mussten unsere Grabener noch froh sein, dass Spiel nicht vollends aus der Hand gegeben zu haben und doch noch ein 22:22 dabei heraussprang.

An diesem Abend waren – und das muss man so deutlich einfach sagen – unsere Herren schlicht zu doof zum Gewinnen. Mit diesem weiteren verlorenen Punkt muss man die bittere Pille aber nun schlucken und sich vorerst mal im Tabellenmittelfeld wiederfinden. In den kommenden Spielen darf so etwas aber nicht mehr passieren!

Für Graben spielten:
B. Reimann (Tor), D. Fetzner (Tor), J. Pfirmann (1), L. Schmidt (6), L. Metzger (1), S. Kammerer (1), M. Brecht (2), M. Herzog (3), A. Höfeler (5), F. Zinecker (1), F. Klonig

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