Jahresbericht 2015: Abteilung Eltern-Kind-Turnen

Wenn Mittwoch, spätestens 5 nach vier lautstark das Lied „im Kribbel-Krabbel- Mäusehaus“ ertönt und ca. 35 Kinder mit Ihrer Mama, ihrem Papa, Oma oder Opa in der Pestalozzi-Halle umherwuseln, dann hat das Eltern- Kind-Turnen begonnen. Das Lied verkündet sozusagen den Start der Turnstunde, sodass sich jedes Kind darauf einstimmen kann, dass es nun losgeht.

Die Mäuse trippeln, tanzen, Schwingen und springen und finden sich dann zu einem zweiten Lied im Kreis zusammen. Hier wird dann das „Lied über mich“ gesungen. Inzwischen sind diese beiden Lieder fester Bestandteil und es freut uns sehr, wenn wir sehen, wie die Kinder mitsingen und die Bewegungen mitmachen.

Danach hat die Turnmaus jede Stunde etwas anderes dabei: ein Gegenstand oder ein Symbol, das das Motto der Turnstunde den Kindern plastisch darstellen soll. Zum Beispiel einen Osterhasen, wenn wir eine Osterhasen-Turnstunde machen oder Werkzeug, wenn eine Bauarbeiter-Stunde ansteht. Gespannt warten die Kinder darauf, was die Maus unter dem Tuch versteckt und können es manchmal gar nicht abwarten, bis die Lieder zu Ende gesunden sind.

Dann geht es endlich los. Wir verteilen den Eltern Bilderkarten, auf denen zu sehen ist, welche Stationen wir aufbauen; so können alle Eltern tatkräftig mithelfen und das eigentliche Turnen kann zügig beginnen. Zwischen 4-5 Stationen, die immer zum jeweiligen Motto der Turnstunde passen, werden aufgebaut und danach können die Turnmäuse mit Ihren Begleitpersonen frei turnen. Wir versuchen immer für jedes Alter etwas aufzubauen, für die kleinen, die noch etwas unsicher auf den Beinen sind, aber auch für die größeren, die sich dann auch schon mal trauen vom Kasten zu springen.

Im letzten Jahr haben wir auch einige besondere Turnstunden gemacht. Unsere Nikolausturnstunde im Dezember, aber auch die „Mein Kuscheltier turnt mit- Turnstunde“ waren echte Highlights. Der absolute Renner bisher war jedoch die Bobby-Car-Turnstunde. 35 Kinder hatten jeweils ihr eigenes Rutschauto dabei und durften sich in der großen Halle mal so richtig austoben. Ob durch eine Waschstrasse oder einen Tunnel fahren, eine große und eine kleine Rampe runterflitzen, für alle war etwas dabei und die Kinder hatten einen riesen Spaß. Zum Abschluss gab es noch ein Wettrennen und danach fuhren alle erschöpft aber zufrieden mit Ihrem Rennauto nach Hause.

Ansonsten beenden wir die Turnstunde immer mit der Fahrt auf dem Mattenwagen nach Afrika. Wenn alles aufgeräumt ist sammeln sich alle Kinder auf dem Mattenwagen (inzwischen benötigen wir hier immer beide:), fahren durch die Halle und erzählen uns, welche Tiere man in Afrika sieht, indem wir die Tiergeräusche nachmachen. Nachdem der Wagen dann in der Garage geparkt ist, treffen wir uns zum Abschluss im Kreis, singen noch ein paar Runden 1-2-3-im Sausseschritt und beenden die Turnstunde mit dem Abschlusslied „ Alle Leute, alle Leut geh´n jetzt nach Haus“.

Nach dem Sommerferien 2015 wurden wir immer mehr Kinder, sodass es teilweise mit über 40 Kindern (und einer Begleitperson) viel zu unruhig und unübersichtlich wurde. Aus diesem Grund haben wir über das Ortsblatt mitgeteilt, dass wir keine neuen Turnmäuse aufnehmen können, sondern immer eine Voranmeldung über uns erfolgen soll.

Es hat sich dadurch eine Warteliste entwickelt auf welcher wir dann nach und nach neue Turnmäuse aufnehmen, sobald wieder welche in die nächste Gruppe gewechselt haben. So können wir selbst die Menge etwas regulieren, auch wenn wir dadurch den ein oder anderen Kindern/Eltern sagen müssen, dass sie nicht sofort kommen können.

Anna Tirolf und Stephanie Lein

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