60er Jahre

1960 konnte die erste Tischtennismannschaft ungeschlagen die Meisterschaft erringen und stieg somit in die B-Klasse auf. Noch im gleichen Jahr erkämpften sich die Handballer die Meisterschaft und sicherten sich somit einen Platz in der Bezirksklasse. Und der Ringerabteilung gelang der Aufstieg in die Landesliga.

Die Turnhalle war schon von Beginn an der Augapfel des Vereins. Um so mehr sah man sich dann 1960 gezwungen, das Gebäude von Grund auf zu renovieren. Mit Mitteln der Gemeindeverwaltung und des Sportstättenfonds wurde das Material besorgt.

Im Januar 1961 wurde die Halle neu mit Eternit eingedeckt, die Bühne neu gestaltet und ein neuer Hallenboden eingebaut.

1960, als sich noch kaum ein Mensch in Deutschland nach Frankreich traute, knüpfte die

Leichtathletikabteilung des TSV erste Kontakte zum ehemaligen Feind. Gegen den EVFC Haguenau bestritt man bis 1963 insgesamt vier Vergleichswettkämpfe.

Der Verein gewann viele neue Mitglieder, und der Ruf nach Räumen, in denen alle nach dem Sport gemütlich beisammen sitzen konnten, wurde immer lauter. 1963 wurde deshalb angebaut und es entstanden Aufenthaltsräume für Sitzungen, Besprechungen und Tagungen. Der Gastraum des Vereinsheims wurde in eigener Regie bewirtschaftet. Dies stellte sich jedoch als ungeeignet heraus, darum wurde der Gastraum verpachtet. Der Pächter sollte Wirt und Hallenwart zugleich sein, doch auch das funktionierte auf Dauer nicht. Deshalb gibt es heute sowohl einen Wirt als auch einen Hallenwart.

60_1Auch sportlich tat sich in diesen Jahren etwas: Die erste Tischtennis-Mannschaft stieg in die Kreisklasse A auf.

Vom 5. bis 6. September 1964 fand in Graben das Landesoffene Turnfest statt. 180 Turner und 213 Leichtathleten aus 42 Vereinen nahmen teil. Anlässlich dieses Festes wurde der Anbau an die Turnhalle eingeweiht.

Das Landesoffene Mehrkampfsportfest ein Jahr später ging für die Leichtathleten mit 190 Aktiven nicht nur als die größte, sondern auch als die sportlich erfolgreichste Leichtathletik-Veranstaltung in die Geschichte des TSV ein.

Wieder einmal wurde an der Turnhalle gebastelt: 1965 wurde eine Hausmeisterwohnung erbaut. Außerdem wurden neue Fensterelemente für eine bessere Be- und Entlüftung gekauft.

Vom 2. bis 3. Juli 1966 fand in Graben das Gauturnfest des Kraichturngaus statt. Sage und schreibe 300 Akteure aus 20 Vereinen gingen im kleinen Graben an den Start. Am 1. August 1966 schloss sich auch die Tischtennis-Abteilung dem Turnkreis Bruchsal an.

Bei der Generalversammlung 1967 trat der langjährige Vorstand Dietrich Brake zurück und ein junger, hübscher und dynamischer Mann namens Dieter Süß wurde zum ersten Vorstand gewählt.

Die Jahre zogen ins Land und der TSV nahm erfolgreich an vielen Wettkämpfen, Turnieren und Schauvorführungen teil und bekam immer mehr Anhänger, die dem Charme des TSV verfielen.